Von der Stille des Leidens zur österlichen Hoffnung

Auch in diesem Jahr wurden die Kar- und Ostertage im Matthias-Pullem-Haus in feierlicher Weise begangen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie zahlreiche Gläubige aus der Gemeinde nahmen an den Gottesdiensten teil und feierten gemeinsam die wichtigsten Tage des Kirchenjahres.
Den Beginn bildete am Gründonnerstag ein feierliches Hochamt zum Gedächtnis des Letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern. In einer ruhigen und andächtigen Atmosphäre versammelten sich die Gläubigen in der Kapelle. Zum Ende des Gottesdienstes wurde traditionell die Kapelle leergeräumt – ein eindrucksvolles Zeichen für die beginnende Zeit des Leidens und Sterbens Christi.
Am Karfreitag wurde die traditionelle Karfreitagsliturgie gefeiert, die vor allem durch ihre schlichte und ernste Gestaltung beeindruckte. Im Anschluss wurde das Heilige Grab errichtet, das über den Karsamstag hinweg in der Kapelle zu sehen war und viele Menschen zum stillen Gebet einlud.
Der Ostersonntag stand ganz im Zeichen der Freude über die Auferstehung Christi. In einer festlich geschmückten Kapelle wurde das Osterhochamt gefeiert. Die österlichen Gesänge und die feierliche Atmosphäre verliehen dem Gottesdienst einen besonders festlichen Charakter.
Am Ostermontag fand schließlich ein Hochamt in lateinischer Sprache statt. Diese Form des Gottesdienstes gehört in Köln an den zweiten Feiertagen bis heute zur Tradition. Auch dieser Gottesdienst wurde von vielen Gläubigen besucht.
So waren die Kar- und Ostertage im Matthias-Pullem-Haus erneut geprägt von Gemeinschaft, Besinnung und österlicher Hoffnung.

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