Unser Quartiersbüro Köln-Sürth Miteinander und nicht allein

Mein Name ist Tobias Volckmann, ich bin als Quartiersmanager zuständig für das neu eingerichtete Quartiersmanagement Köln-Sürth. Finanziert wird das Quartiersmanagement durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Projektes „Miteinander und nicht allein“ trägt der Deutsche Orden das Quartiersmanagement durch das Seniorenheim Matthias Pullem Haus.

Das Quartiersbüro Köln Sürth hat die Aufgabe, Menschen aus dem Haus als auch Menschen aus der Nachbarschaft zusammenzubringen. Initiativen und Angebote werden im Stadtteil gemeinsam entwickelt und unterstützt.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Wenn Ich Ihr Interesse geweckt habe oder Sie Fragen haben, kommen Sie vorbei, rufen Sie mich unter der Nummer +49 (0) 2236 9621040 an oder schreiben Sie mir eine E-Mail an tobias.volckmann@deutscher-orden.de. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Meine Sprechzeiten vor Ort sind am Dienstag von 16:00 – 18:00 Uhr (bitte Ankündigung per Telefon oder Mail) oder nach Vereinbarung im Matthias-Pullem Haus sowie alternativ eine telefonische Sprechstunde zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.
 

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Aktuelle Themen aus dem Quartiersbüro Köln-Sürth
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Weitere Rikscha-Ausfahrten!
Danke an Evelyn. Auch die dritte Ausfahrt ist geschafft. Auf dem Weg durch die…
Rikscha-Ausfahrten in Köln-Sürth!
Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern fuhren Seniorinnen und…
Gemeinsam schaffen wir mehr!

Das Projekt „Miteinander und nicht allein“ zielt darauf ab, Pflegeeinrichtungen als einen wichtigen Mittelpunkt im Quartier zu verankern. Angebote und Kompetenzen sowie professionelle Begleitungs- und Unterstützungsangebote werden allen Menschen im Quartier zugänglich. Minister Karl-Josef Laumann bezeichnet diese Veränderung des Blickwinkels der Pflegeeinrichtungen als einen „ganz neuen Weg“. Den Pflegeeinrichtungen wird es dadurch möglich, sich auch um ältere Menschen zu kümmern, die nicht in der Einrichtung leben.

Ziele des Quartiersbüro

Die Arbeit des Quartiersbüro ist vielfältig und konzentriert sich nicht nur auf einzelne Bereiche. Das Quartiersbüro zeichnet sich dadurch aus, dass es allen Menschen, Gruppen, Einrichtungen, Organisationen, Initiativen und Institutionen im Quartier und darüber hinaus zur Verfügung steht. Bürgerbeteiligungsprozesse und Akteure werden unterstützt und gestärkt, Ressourcen werden erschlossen und Ideen werden gemeinsam entwickelt. Konkret können z.B. Kreativgruppen gebildet werden, welche sich etwa mit der alltagspraktischen Unterstützung älterer Menschen auseinander setzen und dazu beitragen, dass eine selbstständige Lebensführung zu Hause weiterhin möglich ist. Andere Formate wie Workshops, Veranstaltungen, Angebote usw. können ebenfalls organisiert oder unterstützt werden. Doppelstrukturen sollen vermieden werden.

Wir sind Sürth!

Die beeindruckenden Aktivitäten und Leistungen, die in Sürth aktuell bestehen und tagtäglich stattfinden, sind großartig. Sie als Akteur/-in tragen jeden Tag einen wichtigen Beitrag zu einer Gesellschaft des Miteinanders. Das Quartiersbüro kann Sie dabei unterstützen und zielt darauf ab, einen gemeinsamen lebenspraktischen Mehrwert für bereits (teil-)stationär gepflegte als auch für noch nicht (teil-stationär-) gepflegte Menschen zu erreichen. Es können Teilhabeangebote, Unterstützungsstrukturen, Beratungs- und Informationsstrukturen organisiert und unterstützt werden. Dabei reichen die Möglichkeiten von aktivierenden, kulturellen oder Bildungsangeboten über die Bereitstellung von Hilfsmitteln für das Erreichen von Angeboten bis zum Einsatz von Honorarkräften zur Unterstützung. Das Quartiersbüro ist dabei nicht als Konkurrenz zu verstehen, sondern kann als eine Schnittstelle zwischen den Bürger/-innen, Vereinen, Institutionen, Unternehmen und der Politik neue Synergien hervorheben.

Dieses Modellprojekt kann praktische Antworten auf den demographischen Wandel finden und sie anderen Kommunen, Städten und Regionen in Deutschland, Europa und der Welt transparent zur Verfügung stellen. Das Quartiersbüro beruht auf der Teilnahme von allen Akteuren im Stadtteil und darüber hinaus. Lassen Sie uns dieses Projekt gemeinsam gestalten, sodass sämtliche Akteure einen Mehrwert erfahren. Unter der Internetadresse www.mags.nrw/miteinander erhalten sie weitere Informationen zu dem Projekt.

Unsere Ziele Im Quartiersbüro in Köln-Sürth
  • Aufbau eines Stadtteil-Treffpunktes in Weiterführung des bisherigen Netzwerkes Sürth, der möglichst niedrigschwellig allen Bürgern des Stadtteils und den Bewohnern des Hauses zur Verfügung steht, und zwar als Plattform für Informationsaustausch, für Beratung im weitesten sowie als Ort der Begegnung im besten Sinne, weil ohne jegliche Beschränkung hinsichtlich Alter und/oder Ausrichtung/Ansehen der einzelnen Person.
     
  • Aufbau eines kulturellen Veranstaltungsprogramms, das die Menschen des Stadtteils und des Hauses unter größtmöglicher Beteiligung und Mitgestaltung näher zusammenbringt.
     
  • Verbesserung und Neuschaffung von infrastrukturellen Gegebenheiten, die es älteren und hochaltrigen Menschen ermöglichen sollen, möglichst lang im eigenen Wohnumfeld zu verbleiben und hier selbstverantwortet leben zu können.
     
  • Unser Selbstverständnis als Ort für intergenerative Kommunikation und zur Knüpfung sozialer Netze, aus denen wiederum eigens organisierte solidarische Hilfestrukturen entstehen können (z.B. Initiierung von Telefonketten, Freundeskreise, Selbsthilfegruppen, Freizeitgruppen, etc.).
     
  • Optimierung der Vernetzung und der bereits vorhandenen Kommunikationsstrukturen zwischen den einzelnen Dienstleistern (Vereine, kommunale Institutionen, Dienste, Kirchengemeinden, Einzelhandel, Ärzte, usw.).
     
  • Ergänzung der Angebotsstruktur mittels Aufbau aufsuchender Dienste wie z.B. Einkaufshilfen, „Rollender Supermarkt“, Beratungsdienste, Vermittlung von Honorarkräften, Miettaxen etc.
     
  • Vertiefte Einbettung des Matthias Pullem Hauses und seiner Angebote in den Stadtteil, um somit als Stützpunkt einen niederschwelligen Zugang zu bieten.
     
  • Abbau von Hemmschwellen was das Thema Unterbringung und Pflege im Alter generell mit sich bringt, und Reduktion der Zugangsschwelle zum Matthias Pullem Haus im Speziellen.
     
  • Initiierung und konsequenter Ausbau des ehrenamtlichen Engagements sowie eines professionellen bedarfsgerechten Angebots (z.B. niedrigschwellige Angebote für Menschen mit Demenz, Begleitdienste, Selbsthilfe etc.).

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