Quartiersbüro

QUARTIERSBÜROS KÖLN-SÜRTH

Erfolgreiche Geschenkaktion in der Nachbarschaft

Zwei Geschenkaktionen haben in der Nachbarschaft dazu geführt, dass sich Teile der Bewohnerinnen und Bewohnern zu Weihnachten über eine Überraschung freuen dürfen. Mit einer Kita, direkt in der Straße, gab es in den vergangenen Jahren schon solch eine Aktion. Dieses Jahr kam eine weitere dazu. Der ehemalige deutsch-ghanaische Fußballspieler Hans Sarpei initiierte eine Wunschbaumaktion, bei der das Matthias-Pullem Haus mitmachen durfte. Innerhalb beider Aktionen wurde darauf geachtete, vor allen Dingen alltagspraktische Gegenstände und warme Worte an Menschen zu verschenken, welche finanziell eingeschränkt sind oder nur wenige soziale Kontakte haben. Das Matthias-Pullem Haus wünscht allen Menschen eine frohe Weihnachtszeit!

Etwas Besonderes in der Adventszeit

Das Matthias-Pullem Haus konnte, mit starker Hilfe von Ehrenamtlichen, die Hütte im Garten in eine Weihnachtshütte umfunktionieren. Hieraus entstand ein Angebot, dass sich (ausschließlich) Bewohnerinnen und Bewohner auf ein warmes Getränk, Plätzchen oder einfach nur einen netten Plausch zusammenfinden konnten. Dieses Angebot kam sehr gut an und findet am 22. Dezember nach 6 Terminen das letzte Mal statt. Es wurde sich stets an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten.

Ein symbolisches Miteinander über Weihnachten im Matthias-Pullem Haus

In Coronazeiten muss das Miteinander ohne physischen Kontakt auskommen, dafür aber symbolisch:
Der große Tannenbaum vor dem Haus steht allen Nachbarinnen und Nachbarn in Sürth zur Verfügung und darf damit auch selbstständig geschmückt werden. Hier hatten die Kita Feldhamsterstraße sowie die Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1947 e.V. den mit Abstand größten Anteil, dass dieser Baum so schön geschmückt ist. Danke hierfür.
Auch wurde aufgerufen, ein symbolisches Miteinander in diesen Zeiten in Form von Tannenbaumpatenschaften herzustellen. Hierfür beteiligten sich bis jetzt schon über 10 Patinnen und Paten bzw. Patengemeinschaften, welche ihren Baum, kreativ geschmückt, abgegeben haben. Diese passen wunderbar in den Garten, sorgen für viel Gesprächsstoff und Erheiterung, und stehen dieses Jahr stellvertreten für ein Miteinander innerhalb von Köln Sürth und Umgebung. Auch wurden einige Themenbäume gestaltet, wie Aktivitäten Karten der Physiotherapeuten „trotz Abstand Bewegung erzeugen“ oder Wunschkarten an das Leben im Miteinander von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden. Innerhalb dieser Aktionen wurde sich stets an die vorgeschriebene Hygiene- und Abstandsregeln gehalten.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme der Nachbarschaft und auf ein weiteres Miteinander im nächsten Jahr. Bis dahin wünschen wir Allen gesegnete Weihnachtstage.

Tannenbaumpatenschaft

Tierisch

Spannende Zusammenkunft im Matthias-Pullem Haus. Am 25. September 2020 standen plötzlich vier Lamas, zwei Ziegen sowie fünf Hunde im Garten des Matthias-Pullem Haus in Köln Sürth.
Diese besuchten mit jeweilig menschlicher Begleitung unseren Tiersegnungsgottesdienst. Im Rahmen einer ca. einstündigen Veranstaltung wurde mit Unterstützung von Pater Jörg die vorhandenen Tiere gesegnet und zusätzlich auf die teils unschöne Situation von Tieren hingewiesen.
Zu guter Letzt rief unsere Direktorin, Frau Schillinger, persönlich die hauseigenen Hennen zur Segnung. Außerdem durften einige Bewohner/-innen spontan die Lamas führen.
Die Veranstaltung fand selbstverständlich unter entsprechenden Corona-Maßnahmen statt.
Vielen Dank an alle Beteiligten und Besucher/-innen.

WIR PUZZLEN SÜRTH

Hunderte von Einsendungen wurden bis Mitte August abgegeben. Das Quartiersbüro sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des Matthias-Pullem Haus erfreuten sich über jede einzelne kreative Einsendung aus Sürth und Umgebung. Mit Hilfe der Bewohner wurden alle Puzzleteile auf der Terrasse zusammengepuzzelt. Hieraus entstand ein schönes symbolisches Bild, wie auch in der jetzigen Zeit weiter viele Individuen und Akteure eine Einheit bilden können.

Daraufhin wurden vom Beirat der Bewohner die drei kreativsten Einsendungen ausgewählt. Die teilnehmenden Akteure bekamen nun zusammengewürfelte Puzzleteile zurück gesendet, welche diese als kleinen Puzzleausschnitt in den jeweiligen eigenen Räumlichkeiten aufhängen können. Hierrüber wurden auch die Gewinner geehrt, mit einem persönlichen Schreiben des Beirates sowie einer kleinen Überraschung.

Der Abschluss des Projektes „Wir Puzzeln Sürth!“ war die letzte Tat von Herrn Wigger und wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Volckmann vollzogen. Herr Patrick Wigger verlässt zu Mitte August das Quartiersbüro und das Matthias-Pullem Haus, während Herr Tobias Volckmann nach zweiwöchiger gemeinsamer Einarbeitung nun die freigewordene Stelle im Quartiersbüro übernimmt.

Gemeinsam schaffen wir mehr!

Das Projekt „Miteinander und nicht allein“ zielt darauf ab, Pflegeeinrichtungen als einen wichtigen Mittelpunkt im Quartier zu verankern. Angebote und Kompetenzen sowie professionelle Begleitungs- und Unterstützungsangebote werden allen Menschen im Quartier zugänglich. Minister Karl-Josef Laumann bezeichnet diese Veränderung des Blickwinkels der Pflegeeinrichtungen als einen „ganz neuen Weg“. Den Pflegeeinrichtungen wird es dadurch möglich, sich auch um ältere Menschen zu kümmern, die nicht in der Einrichtung leben.

Ziele des Quartiersbüro

Die Arbeit des Quartiersbüro ist vielfältig und konzentriert sich nicht nur auf einzelne Bereiche. Das Quartiersbüro zeichnet sich dadurch aus, dass es allen Menschen, Gruppen, Einrichtungen, Organisationen, Initiativen und Institutionen im Quartier und darüber hinaus zur Verfügung steht. Bürgerbeteiligungsprozesse und Akteure werden unterstützt und gestärkt, Ressourcen werden erschlossen und Ideen werden gemeinsam entwickelt. Konkret können z.B. Kreativgruppen gebildet werden, welche sich etwa mit der alltagspraktischen Unterstützung älterer Menschen auseinander setzen und dazu beitragen, dass eine selbstständige Lebensführung zu Hause weiterhin möglich ist. Andere Formate wie Workshops, Veranstaltungen, Angebote usw. können ebenfalls organisiert oder unterstützt werden. Doppelstrukturen sollen vermieden werden.

Wir sind Sürth!

Die beeindruckenden Aktivitäten und Leistungen, die in Sürth aktuell bestehen und tagtäglich stattfinden, sind großartig. Sie als Akteur/-in tragen jeden Tag einen wichtigen Beitrag zu einer Gesellschaft des Miteinanders. Das Quartiersbüro kann Sie dabei unterstützen und zielt darauf ab, einen gemeinsamen lebenspraktischen Mehrwert für bereits (teil-)stationär gepflegte als auch für noch nicht (teil-stationär-) gepflegte Menschen zu erreichen. Es können Teilhabeangebote, Unterstützungsstrukturen, Beratungs- und Informationsstrukturen organisiert und unterstützt werden. Dabei reichen die Möglichkeiten von aktivierenden, kulturellen oder Bildungsangeboten über die Bereitstellung von Hilfsmitteln für das Erreichen von Angeboten bis zum Einsatz von Honorarkräften zur Unterstützung. Das Quartiersbüro ist dabei nicht als Konkurrenz zu verstehen, sondern kann als eine Schnittstelle zwischen den Bürger/-innen, Vereinen, Institutionen, Unternehmen und der Politik neue Synergien hervorheben.

Dieses Modellprojekt kann praktische Antworten auf den demographischen Wandel finden und sie anderen Kommunen, Städten und Regionen in Deutschland, Europa und der Welt transparent zur Verfügung stellen. Das Quartiersbüro beruht auf der Teilnahme von allen Akteuren im Stadtteil und darüber hinaus. Lassen Sie uns dieses Projekt gemeinsam gestalten, sodass sämtliche Akteure einen Mehrwert erfahren. Unter der Internetadresse www.mags.nrw/miteinander erhalten sie weitere Informationen zu dem Projekt.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Wenn Ich Ihr Interesse geweckt habe oder Sie Fragen haben, kommen Sie vorbei, rufen Sie mich unter der Nummer 49 (0) 2236 9621040 an oder schreiben Sie mir eine E-Mail an tobias.volckmann@deutscher-orden.de. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Meine Sprechzeiten vor Ort sind am Dienstag von 16:00 – 18:00 Uhr (bitte Ankündigung per Telefon oder Mail) oder nach Vereinbarung im Matthias-Pullem Haus sowie alternativ eine telefonische Sprechstunde zwischen 14:00 und 16:00 Uhr.

Unsere Ziele

Aufbau eines Stadtteil-Treffpunktes in Weiterführung des bisherigen Netzwerkes Sürth, der möglichst niedrigschwellig allen Bürgern des Stadtteils und den Bewohnern des Hauses zur Verfügung steht, und zwar als Plattform für Informationsaustausch, für Beratung im weitesten sowie als Ort der Begegnung im besten Sinne, weil ohne jegliche Beschränkung hinsichtlich Alter und/oder Ausrichtung/Ansehen der einzelnen Person.

Aufbau eines kulturellen Veranstaltungsprogramms, das die Menschen des Stadtteils und des Hauses unter größtmöglicher Beteiligung und Mitgestaltung näher zusammenbringt.

Verbesserung und Neuschaffung von infrastrukturellen Gegebenheiten, die es älteren und hochaltrigen Menschen ermöglichen sollen, möglichst lang im eigenen Wohnumfeld zu verbleiben und hier selbstverantwortet leben zu können.

Unser Selbstverständnis als Ort für intergenerative Kommunikation und zur Knüpfung sozialer Netze, aus denen wiederum eigens organisierte solidarische Hilfestrukturen entstehen können (z.B. Initiierung von Telefonketten, Freundeskreise, Selbsthilfegruppen, Freizeitgruppen, etc.).

Optimierung der Vernetzung und der bereits vorhandenen Kommunikationsstrukturen zwischen den einzelnen Dienstleistern (Vereine, kommunale Institutionen, Dienste, Kirchengemeinden, Einzelhandel, Ärzte, usw.).

Ergänzung der Angebotsstruktur mittels Aufbau aufsuchender Dienste wie z.B. Einkaufshilfen, „Rollender Supermarkt“, Beratungsdienste, Vermittlung von Honorarkräften, Miettaxen etc.

Vertiefte Einbettung des Matthias Pullem Hauses und seiner Angebote in den Stadtteil, um somit als Stützpunkt einen niederschwelligen Zugang zu bieten.

Abbau von Hemmschwellen was das Thema Unterbringung und Pflege im Alter generell mit sich bringt, und Reduktion der Zugangsschwelle zum Matthias Pullem Haus im Speziellen.

Initiierung und konsequenter Ausbau des ehrenamtlichen Engagements sowie eines professionellen bedarfsgerechten Angebots (z.B. niedrigschwellige Angebote für Menschen mit Demenz, Begleitdienste, Selbsthilfe etc.).