
Am Samstag, 29. Oktober 2011, fand das 54. Seniorenfest statt, zu dem traditionell die Dorfgemeinschaft Sürth die Bürger, die älter als 70 Jahre sind, einlädt. Vorsitzender Theo Jankowski konnte wieder ein "volles Haus" begrüßen – und als ersten Programmpunkt die Maikönigin Anja Gomoll mit ihrem Gefolge, geführt von Maivater Günter Gottschalk. Sie wünschte allen einen schönen Nachmittag in angenehmer Atmosphäre.
Und den hatten die fast 300 Gäste. Die Tische im Festsaal der Linde AG waren schön geschmückt mit Dahliengestecken und herbstlichen Servietten. Und viele ehrenamtliche Helfer sorgten dafür, dass alle mit leckerem Kirschstreusel oder Donauwellen versorgt wurden.
Für flotte und populäre Musik waren – wie schon seit Jahren – die Bergisch-Rheinischen Musikanten zuständig.
Stimmung machte Wicky Jungeburth nicht nur mit seinem ersten Hit "Eimol Prinz ze sin" und seinem neuen Lied "Am 11.11. jeht et widder loss", sondern besonders mit seinem Vortrag mit Original-Einspielungen aus Sitzungen der 50-er Jahre. Darunter Trude Herr mit ihrer ersten Büttenrede im WDR von 1956. Bei einem Potpourri mit alten Karnevalsschlagern schunkelten und sangen alle mit.
Den zweiten großen Programmpunkt gestalteten "Die Playbacks". Ganz überraschend, in welchen Kostümen die sechs Damen immer wieder anders ausgestattet auf die Bühne kamen, um in rasantem Tempo deutsche Schlager zu parodieren. Und sie entführten die Senioren in die Welt des Films: auf die "Titanic", in die Wüste, ins Raumschiff "Orion"… Sie brauchten zwar nicht zu singen – alles kam aus der "Konserve", aber dafür wirbelten und tanzten sie über die Bühne und in den Saal.
Als Ehrengäste waren wieder Monika Roß-Belkner sowie Friedhelm Brodesser und Renate Düffel von der Dorfgemeinschaft Weiß gekommen. Wie immer war auch das Matthias-Pullem-Haus mit einer großen Abordnung dabei, begleitet von Dagmar Assenmacher und Anja Schöning.
Zum Abschluss gab es dann noch Würstchen mit Kartoffelsalat. Toll, wie schnell die Helfer hier den ganzen Saal bedienen konnten. Und der "Chef" unterstützte tatkräftig! Und dankte anschließend allen auf der Bühne mit einem kleinen Geschenk.