Pfingstkonzert

Konzert

Die Feiertage sind traditionell Gelegenheiten für Veranstaltungen im Matthias-Pullem-Haus. Nach dem Osterkaffee am Ostermontag, 5. April 2010, mit Musik von Guido Goodrich auf dem Keyboard stand ursprünglich noch nichts für Pfingsten auf dem Terminkalender.
Da mein Vater, Walter Brandtstäter, am 23. Mai 2010, also am Pfingstsonntag, seinen 91. Geburtstag feierte, hatte ich der Leiterin der Einrichtung, Frau Petra Schillinger, angeboten, ein kleines Pfingstkonzert zu gestalten.
Um 15:30 Uhr war das Atrium gut besetzt. Und ich begann mit dem „Czardas Hungaria“ von Curt Mahr, einer virtuosen Originalkomposition für Akkordeon. Dafür gab es viel Beifall.
Danach folgte ein buntes Programm: zunächst „klassische“ Akkordeon-Soli wie der fetzige Tango „Olé Guapa“, der beschwingte Musette-Walzer „Bourrasque“, das wunderschöne Lied von Edith Piaf „La Vie en Rose“ bzw. „Schau’ mich bitte nicht so an“ oder die flotte Harmonika-Polka „Tanzende Finger“, die nicht nur das „Geburtstagskind“ kannte. Bei diesen „Akkordeon-Spielereien“ war es mucksmäuschenstill im Saal.
Als zweiten Schwerpunkt gab es bekannte Rheinlieder nach dem Motto „Am fröhlichen Rhein“: Bei „Einmal am Rhein“, „Die Loreley“, „Ich hab’ den Vater Rhein in seinem Bett geseh’n“ und „Die Lindenwirten“ wurde eifrig mitgesungen und sich im Walzertakt bewegt.
Schließlich hatte ich noch einige Volksweisen aus deutschen Landen vorbereitet: Als hätte man für einen Auftritt geprobt, gaben die Bewohner und ihre Angehörige im Saal ein vielstimmiges Ständchen unter anderem mit dem beliebten Lied „Der Mai ist gekommen“, der ewig jungen „Waldeslust“, dem „Ännchen von Tharau“ aus dem Osten, den „Königskindern“ aus Westfalen“, dem „alten Peter“ aus München oder dem Tango „La Paloma“ von der Waterkant.

Vielen Dank an alle Zuhörer für ihr Mitmachen und ihren Applaus sowie nach einer knappen Stunde voll Musik für viele anerkennende Worte und Lob – sowohl zum Vortrag als auch zur Repertoireauswahl.

Anita Brandtstäter