Bürgerfest 2010

Konzert

Herzlichen Dank an die Dorfgemeinschaft Sürth - allen voran der Vorsitzenden Ingrid Kupgisch - für die Ausrichtung des Bürgerfestes 2010.
Großartig war das Bühnenprogramm, das von der Eröffnung mit Bezirksbürgermeister Eberhard Petschel und Maikönigin Dominique Jankowski am Samstagnachmittag bis zum Finale mit der Chaosband Bonn am Sonntagabend für jeden etwas bot. Gleichzeitig war das Bürgerfest der geeignete Rahmen für einige ortsansässige Geschäfte, Institutionen und Künstler, mit Ständen auf ihr Angebot und Wirken in Sürth aufmerksam zu machen.
So war auch wieder das Matthias-Pullem-Haus mit einem Wagen des Deutschen Ordens vertreten. Frau Dagmar Assenmacher beriet Interessenten, verteilte Prospekte und zeigte das Ambiente des Altenheims an Hand von schönen Fotos. Um das Wohl der Besucher des Festes kümmerten sich Mitglieder der Dorfgemeinschaft, die Bons verkauften, leckere Champignons in Sauce, Reibekuchen mit Apfelmus und Grillwürste zubereiteten oder selbst gebackenen Kuchen mit Kaffee verkauften. Auch wenn die Organisatoren leider das Wetter nicht langfristig planen konnten - es war sehr wechselhaft und regnete zum Teil recht heftig - die Sürther Bürger kamen trotzdem und genossen alles, was mit viel Liebe hergerichtet war. Wenn man über die Besucher schaute: alle waren vertreten - von ganz jung bis ziemlich alt. Für die Kinder bot die Künstlerin Claudia Franzen Malen mit Kindern an - auch einige der Eltern beteiligten sich mit Begeisterung. Ganz besonderer Anziehungspunkt aber war der Spielezirkus. Die kleinen Artisten versuchten sich mit Ausdauer im Tellerdrehen - die Teller waren glücklicherweise aus Plastik. Und die beiden Betreuer verstanden es, aus Kindern Stars in der Manege zu machen, die auf zwei Leitern ohne Hilfestellung alleine oder sogar zu Dritt standen. Und daran hatten nicht nur die Eltern, sondern auch die Bewohner aus dem Matthias-Pullem-Haus, die nachmittags mit zwei Betreuerinnen gekommen waren, besonderen Spaß. Natürlich konnten sie sich auch über einen glanzvollen Auftritt der Rheinmatrosen mit immer wieder neuen akrobatischen Formationen freuen und über die Tricks des Sürther Zauberers "Astro Aladino" staunen, der sogar Wasser zu Kölsch verwandeln konnte.
Am Samstagabend lösten die Domstürmer bei ihrem Publikum regelrechte Begeisterungsstürme aus. Und auch der musikalische Frühschoppen am Sonntag mit der Combo Jazzpack gefiel.

Anita Brandtstäter