Anderthalb Stunden nach Beginn des traditionellen Oktoberfestes im Matthias-Pullem-Haus konnte Frau Dagmar Assenmacher vom Sozialdienst feststellen, dass dieses Jahr eine Super-Stimmung herrscht.
Sie sagte allen Dank, die dazu beigetragen haben, besonders allen ehrenamtlichen Helfern, die die Bewohner und ihre Angehörigen mit Kaffee und Kuchen sowie frischem Kölsch und Saft versorgt haben. Die Tische waren schön dekoriert: mit herbstlichen Gestecken, gekrönt jeweils von einer eigens für diesen Anlass gebastelten Fahne, auf der eine Brezel und eine Maß Bier abgebildet war.
Ein großes Dankeschön gebührte dem Alleinunterhalter Michael Lawen, der auf seiner Wersi-Orgel wieder viele Schlager und Hits aus den 50-er Jahren bis 70-er Jahren aufspielte, die die meisten kannten und mitsingen konnten. Er war in zünftiger Kluft gekommen: mit Lederhosen, Hosenträgern, Schnallenschuhen und Filzhut.
Alle machten begeistert bei der schönen Musik mit: es wurde geklatscht, geschunkelt, getanzt, gesungen … besonders beim Wunschlied, dem aktuellen Titel der Bläck Fööss „He deit et wih un do deit et wih“. Höhepunkt war aber, als Michael Lawen sich einen Indianer-Kopfschmuck aufsetzte und im Atrium die Tänzer das Lasso schwangen, ihre Pferde ritten, in die Ferne schauten und sich selbst an den Marterpfahl banden.
Autor: Anita Brandtstäter
Foto: Wolfhard Brandtstäter