| 23. Mai 2009 – ein besonderer Tag | ![]() |
Am 23. Mai 2009 war ein besonderer Tag. Nicht nur das Grundgesetz wurde 60 Jahre alt. Auch Walter Brandtstäter aus Köln-Sürth feierte seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass gab das Akkordeon-Orchester Wesseling im Matthias-Pullem-Haus in Sürth, in dem Walter Brandtstäter seit Oktober 2008 nach einem Oberschenkelhalsbruch wohnt, ein Konzert. Eine kleine Besetzung des 1965 gegründeten Vereins erfreute die Bewohner, deren Angehörige und Gäste sowie die Mitarbeiter mit einem Feuerwerk bekannter Melodien. Auf dem Programm standen unter anderem ein Seemannslieder-Potpourri „Schiff Ahoi!“, Rhein-Donau-Melodien „Fröhlicher Rhein – singende Donau“, „Chappell Evergreens“ aus berühmten Musicals und alte deutsche Schlager von Heinz Gietz, die Caterina Valente populär gemacht hat. Alle konnten mitsingen, schunkeln oder mit den Füßen wippen – zum Beispiel bei „Schön ist die Liebe im Hafen“, „Warum ist es am Rhein so schön?“, „Bei mir bist Du schön“ oder „Spiel noch einmal für mich, Habanero“. Dieses Konzert war ein Geschenk für Walter Brandtstäter, der von 1966 an regelmäßiger Gast bei den wöchentlichen Proben des damaligen Jugend-Akkordeon-Orchesters Wesseling war, weil er seine Tochter Anita Brandtstäter chauffiert hat, bis diese selbst den Führerschein machte. Sie ist bis heute aktiv im Verein – inzwischen sowohl als Vorsitzende als auch als Konzertmeisterin und musikalische Leiterin. Im schönen Rahmen des Konzertes im Atrium des Matthias-Pullem-Hauses gratulierte die Dorfgemeinschaft Sürth mit Maivater Günter Gottschalk sowie den Maigräfinnen Anja Gomoll und Grazyna Wachowiak und den Maigrafen Frank Gomoll und Manuel Weigel. Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde Sürth-Weiß überbrachten Frau Schmidt und Ingeborg Bach in Vertretung von Pfarrer Gerald Warnecke, der an diesem Wochenende auf dem Kirchentag weilte. Anita Brandtstäter |
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