Eine feste Institution ist seit Jahren das Sommerfest im Matthias-Pullem-Hauses, welches in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal unter der Trägerschaft des Deutschen Ordens stattfand.
Unter dem Motto „Vernetztes Arbeiten für Senioren bringt Information und Qualität“ wurden Angehörige, Freunde und Gäste eingeladen, gemeinsam mit den Bewohnern, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern das Sommerfest zu feiern und sich zu informieren.
Die Sonne lachte, als die Einrichtung am Samstag, den 16. August seine Besucher mit Drehorgelklängen am Eingang begrüßte.
Das Bühnenprogramm hatte seinen musikalischen Auftakt mit den „Harmonika-Sound“ aus Euskirchen. Die Musiker mischten sich unter das Publikum, verteilten allen bekannte Liedtexte, um zum Mitsingen einzuladen.
Als weiteren Programmpunkt kündigte Dagmar Assenmacher, vom Sozialen Dienst des Hauses, den Tanzcorps „Kapelle Jonge“ aus Weiß an, welche sich - trotz eigenem Sommerfest - die Zeit nahmen, für die Gäste spektakuläre Hebefiguren und Tanzschritte zu präsentieren. In diesem Zusammenhang durchlief die Pflegedienstleitung des Matthias-Pullem-Hauses Roswitha Dammann ihre „kölsche Taufe“ und zeigte eine durchaus geglückte Premiere beim „Stippeföttche“.
Eine theaterreife Darbietung boten die ehrenamtlichen Mitarbeiter Monika und Karl-Heinz Babbel mit dem „Babysitter-Boogie-Song“.
Tänzerisch ging es auf der Bühne weiter mit einem Gastauftritt der „Tamamüs“. Gleichzeitig wurde der Hintergrund dieses Namens erläutert, welcher sich aus der Abkürzung für „Tanzmausmütter“ ergab. Die Mütter der „Tanzmäuse“ zeigten nicht nur ihren eigenen Kindern, was tänzerisch in ihnen steckt.
Mit dem Lied „Der Mai ist gekommen...“ wurde die diesjährige Maikönigin aus Sürth begrüßt. Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft in Person von Herrn Gottschalk und Frau Kupkisch gratulierte diese anschließend persönlich den Jubilaren Frau P. zum 100. Geburtstag sowie Frau S. nachträglich zum 90. Geburtstag und überreichten Präsente.
Das Bühnenprogramm endete, wie es begonnen wurde: mit gemeinsamen Gesang. Und zwar mit einem Karaoke-Spass, bei welchem Angehörige, Mitarbeiterund ehrenamtliche Helfer auf der Bühne ihre Stimmgewalt und ihr Gesangstalent zum Besten gaben.
Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. In der weitläufigen Gartenanlage des Matthias-Pullem-Hauses fanden sich eine Vielzahl an Essens- und Getränkeständen, die keine Wünsche offen ließen.
Neben internationalen Spezialitäten, Bratwürsten und Salat durften die beliebten Reibekuchen nicht fehlen.
In der Cafeteria im Atrium wurden Kaffee und eine riesige Auswahl an Kuchen und Torten angeboten.
Das Rahmenprogramm bot großen und kleinen Kindern Vieles zum staunen, zum informieren, zum entdecken und schauen:
Im Forum Colonia des Matthias-Pullem-Hauses hatten die Sürther Modelleisenbahner in stundenlanger Kleinstarbeit ihre Modelleisenbahn aufgebaut, um sie schließlich den Gästen präsentieren zu können.
Im Garten der Einrichtung stellten sich an zahlreichen Informationsständen die Dorfgemeinschaft Sürth, die Begegnungsstätte „Zum Keltershof“, die ortsansässigen Pflegedienste: Häusliche Krankenpflege Homecare, Pflegedienst Gottschalk sowie Krankenpflege Plus vor.
Ritterlich ging es im hinteren Teil der Gartenanlage zu. Das Sanitätshaus Reha-Center Schultes lies ein Pferd mit wahrlich ritterlichen Ausmaßen grasen. Gemeinsam mit den Therapeuten der Einrichtung (Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten) wurde zum Pfeil- und Bogenschießen auf Ritterhelme eingeladen und über die umfassende und gemeinsame Arbeit informiert.
Nicht zuletzt konnte ein Polizeibus von innen und außen inspiziert werden, welches „Dorfsheriff“ Jörg Wenderdel vorfuhr und Interessierten dessen Funktion bereitwillig erläuterte.
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